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Freshfields berät die adesso AG bei SE-Gründung

Freshfields Bruckhaus Deringer berät die im General Standard der Deutschen Börse notierte und im CDAX geführte adesso AG mit Sitz in Dortmund bei der SE-Gründung. Die beabsichtigte SE-Gründung wurde von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen und das Arbeitnehmerbeteiligungsverfahren wird jetzt eingeleitet. Die dualistische Unternehmensleitung soll auch mit der neuen Rechtsform fortgeführt werden. Die Aktionäre sollen auf der ordentlichen Hauptversammlung am 17. Mai 2019 über die SE-Gründung durch Verschmelzung der adesso Beteiligungsverwaltung AG mit Sitz in Wien, Österreich, auf die adesso AG unter gleichzeitigem Formwechsel dieser in die SE beschließen.

Adesso hat sich bei der Umsetzung von Softwareprojekten durch die Verbindung von technologischer Kompetenz und fachlichem Branchen-Know-how zu einem europaweit führenden IT-Beratungs- und Technologieunternehmen entwickelt. Im letzten Geschäftsjahr 2017 betrug der Umsatz über 321 Millionen Euro in 23 Standorten in Europa. Mit der Umwandlung in die Rechtsform der über nationale Grenzen bekannten SE soll die strategisch europäische Ausrichtung der adesso-Gruppe mit einer europäischen Unternehmensidentität verbunden werden.

Die gesellschaftsrechtliche Beratung umfasste die Beratung von Corporate Governance-Alternativen und wird nun aus der Vorbereitung der grenzüberschreitenden Verschmelzung sowie der Begleitung der Hauptversammlung bestehen. Die arbeitsrechtliche Beratung bezieht sich auf die internationale Koordination der Bildung des besonderen Verhandlungsgremiums, das Arbeitnehmervertreter aus unterschiedlichen europäischen Ländern umfassen wird, sowie die Verhandlung einer Beteiligungsvereinbarung.

Das beratende Freshfields-Team bilden Prof. Dr. Christoph H. Seibt, Dr. Neda von Rimon, Karsten Krumm (alle Gesellschaftsrecht, Hamburg), Prof. Dr. Klaus-Stefan Hohenstatt, Patrick Wendler, Benjamin Köpple, Christopher Krois (alle Arbeitsrecht, Hamburg), Dr. Konrad Gröller, Daniel Lungenschmid und Lisa Reisch (alle Gesellschaftsrecht, Wien), Leonhard Prasser und Benedikt Sprinzl (alle Arbeitsrecht, Wien).

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