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Freshfields berät Ottobock bei Kooperation mit Start-up Unternehmen Motesque bezüglich digitaler Plattform zur Bewegungsanalyse

Freshfields Bruckhaus Deringer hat die Ottobock SE & Co. KGaA bei der vertraglichen Gestaltung einer Kooperation mit dem Start-up Unternehmen Motesque beraten. Gegenstand der Kooperation ist die gemeinsame Weiterentwicklung einer von Motesque entwickelten digitalen, Cloud-basierten Plattform zur Bewegungsanalyse und die Vermarktung der Plattform als Medizinprodukt. Die Plattform ist für den Einsatz verschiedener Applikationen geeignet, zum Beispiel für ein automatisiertes Verfahren zur dynamischen Beurteilung der kinematischen Kniefunktion, wodurch beispielsweise in einer Arztpraxis einfach, schnell und frei von Belastungen durch Röntgenstrahlen eine Diagnose einer Knie-Fehlfunktion als Basis für Therapieempfehlungen erstellt werden kann. Die Kooperation mit Motesque ist wichtiger Bestandteil der „Digital Transformation“ Strategie von Ottobock.

Die Ottobock SE & Co. KGaA ist die Obergesellschaft des Orthopädiebereichs des Ottobock Konzerns, in dem Produkte und Dienstleistungen in der Medizintechnik entwickelt, produziert und weltweit vertrieben werden. Das Leistungsspektrum der Geschäftsbereiche der Ottobock SE & Co. KGaA umfasst unter anderem die Fertigung und den Vertrieb von Prothesen, die Entwicklung und Produktion von Orthesen und Epithesen sowie hochwertige Leichtgewicht-, Aktiv- und Elektrorollstühle und Produkte für die Kinderrehabilitation sowie Sitzschalenelemente. Die heutige Ottobock SE & Co. KGaA wurde im Jahr 1919 als Orthopädische Industrie GmbH von dem Unternehmer Otto Bock gegründet und wird seit 1990 von Professor Hans Georg Näder geführt.

Motesque ist ein Start-up Unternehmen mit Standorten in Brooklyn (USA) und Köln, das sich auf digitale Systeme zur Bewegungsanalyse in den Bereichen Sport, Gesundheitswesen, Ergonomie und Forschung spezialisiert. Zu den weiteren Kooperationspartnern von Motesque zählt unter anderem der Sportschuhhersteller ASICS.

Das Freshfields-Team umfasste Dr. Philipp Dohnke (Federführung), Dr. Vera Barthel-Westphal (Wettbewerbsrecht) und Eva-Maria Lohse (Datenschutz).

Das Projekt wurde bei Ottobock von Regina Thums und Dr. Sebastian Pfaff rechtlich begleitet.

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